Zusammenarbeiten

Zusammenarbeiten


Neue Musik


Zusammenarbeit mit Claudia Ulla Binder

Improvisation und Spontankomposition auf dem Klavier
Rezitiert wird Text – Wortlaut – zu einem ebenso ephemeren Klangereignis wie Musik. Die freie Improvisation lässt ihr Gewebe, ihr Geflecht spontan, aus dem Moment heraus entstehen. Im Aufeinanderhören suchen Claudia Ulla Binder, die klanglichen Möglichkeiten des Klaviers auslotend, und Ingrid Fichtner, eigne Texte vortragend, die beiden flüchtigen Kunstformen in einen Dialog zu bringen.
«Lichte Landschaft» (Buchpräsentation), Theater Rigiblick, Zürich, 15. April 2012
«DA ... DAS», Theater Rigiblick, Zürich, 7. Februar 2011

 

Zusammenarbeit mit Alfred Zimmerlin

«Ana Andromeda»
Sieben lyrische Bilder auf einen Text von Ingrid Fichtner.
Uraufführung: 14. September 2012 | KKL Luzern, Luzerner Saal.


«wasser-vesper»
4. Teil der Reihe «Im Anfang war der Klang»
Komposition: Alfred Zimmerlin
Texte: Ingrid Fichtner
Kantorei ZHdK unter der Leitung von Beat Schäfer
Predigerkirche Zürich, 22. Mai 2009


«ALBRECHT»
Ein Königsmord in Habsburg
Mittelalterliche Musik und neue Musik von Alfred Zimmerlin
Premiere: 14. August 2008, Klosterkirche Königsfelden
Königsfelder Festspiele 2008 (700 Jahre Königsfelden)


«NACH NEIDHART: WINTER SOMMER»
Mädchenlieder; Kompositionen von Alfred Zimmerlin
Aufführungen in Zürich, Biel, Aarau

 

Ausgangspunkt für diese Zusammenarbeit war ein Kompositionsauftrag, den Alfred Zimmerlin von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetiabekommen hatte, ein Werk für das Festival «Jadal» 2001 – einer Begegnung zwischen europäischen und arabischen Komponisten – zu schreiben.
Ausgehend von Texten des Minnesängers Neidhart von Reuental, auf die Ingrid Fichtner mit neuen Texten reagierte, entstanden Kompositionen für Sopran, vier Renaissance-Blockflöten sowie Zuspiel-CD
Diesen Ansatz bauten Ingrid Fichtner und Alfred Zimmerlin unabhängig davon weiter aus zu einer Performance, in der Monolog und Dialog wie in herkömmlichen Minneliedern abwechseln. Gespiegelt wird dies im Nebeneinander, Miteinander oder auch einem Auseinanderlaufen von Dichterstimme und Klang des Cello, bzw. Stimme des Komponisten und eines Zuspielbandes.

 

 

 

 

Wie beim Spiel und Tanz im Mittelalter strukturieren Wiederholungen, Doppelungen, Spiegelungen, Parallelismen die Gedichte und  ihre Umsetzung in Musik – bzw. Klang – sowie die Performance insgesamt.

Und drüber

der Ton der Glocken-
schlag ein Mittag
oder höher und
dass Fenster bersten
... vom Stampfen der Mädchen drüben … der vielen ...
einer hat's noch im Ohr
singt's
von allen Wiesen her
und vor dem Wald
das Stampfen das Mädchen ...
tanzt

Wörter
als kämen sie von einem
und weiter
vor alle Wiesen: Mai
ein heller
Schleier. Silbrig fast
die Linden; die Stimmen
weisse ... Bändel
um die Mitte das Mädchen
genommen das Lachen ... schöner
nie ein Blüh'n  ... so züngeln

Augen Zügel Mittag
und höher der Flügel-
schlag die Trommel «einer
der Trübsal vertreiben kann»
ein heller
Ton
oder Mut
oder höchste
Zeit dass
ein Mädchen
das andere



Musiktheater


Ensemble æquatuor | «Lost Circles»

Michel Roth
«Im Bau». 15 Klangräume nach einem Fragment von Franz Kafka | Uraufführung

Alfred Zimmerlin
«Ana Andromeda». Sieben lyrische Bilder auf einen Text von Ingrid Fichtner | Uraufführung

«Lost Circles» – ein Musiktheaterwerk zum Thema «Glaube», das Vertonungen von Michel Roth und Alfred Zimmerlin koppelt.
Michel Roth hat fünfzehn Klangräume nach einem Text von Franz Kafka komponiert: Im Zentrum dieser Parabel steht ein fuchsähnliches Wesen, das sich einen immer komplexeren Bau anlegt – Sinnbild des menschlichen Bedürfnisses, sich gegen alles absichern zu wollen.
Alfred Zimmerlin antwortet darauf mit dem Monolog der Ana Andromeda, die ihre Lebensgeschichte rückläufig Revue passieren lässt.

Auf die Bühne gebracht wurde das Projekt vom Intendanten des Basler Theaters Georges Delnon und dem Ensemble æquatuor, das bereits 2003 mit der Produktion «Schattenrisse» bei LUCERNE FESTIVAL zu erleben war.
Eine Koproduktion von LUCERNE FESTIVAL mit dem Theater Basel, dem Stadttheater Chur, der Opera Butxaca i Nova Creació Barcelona und Ensemble æquatuor.

Uraufführung: Freitag, 14. September 2012 im KKL Luzern, Luzerner Saal

Ensemble æquatuor: Sylvia Nopper Sopran | Matthias Arter Oboe, Lupophon | Tobias Moster Violoncello | Ingrid Karlen Klavier | Georges Delnon Regie | Ueli Würth Klangregie



Theater


RegallageR

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Eine medial theatralische Lese-Performance mit Collagen aus Texten von
Ingrid Fichtner, Franziska Greising, Wanda Schmid, Beatrice Stebler und Elisabeth Wandeler-Deck,
auf die Bühne gebracht durch unterschiedliche Besetzungen der SchauspielerInnen des DamenDramenLabors.
Mit Aufführungen im sogartheater und im Cabaret Voltaire, Zürich, und im Kulturlabor Thalwil.